Über mich
Mein Interesse an Fremdsprachen ist vor allem dadurch geprägt, Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Sprachen zu bauen. Dabei hat sich meine Leidenschaft nie allein auf die reine Übertragung eines semantischen Inhalts von einer Sprache in die andere beschränkt, sondern stets auch den Kontext mit einbezogen. Es spielen kulturelle, menschliche und viele weitere Aspekte hinein.
Deswegen hat es mich gleich nach dem Sprachenstudium viele Jahre lang ins Ausland gezogen. Ich wollte mich ins kalte Bad stürzen und mich Situationen öffnen, die ich so aus meinem Heimatland nicht kannte.
Ein schönes Beispiel dafür ist die Erlernung der spanischen Sprache, die ich nicht an der Uni studiert habe. Autodidaktisch habe ich mir die Grundlagen beigebracht. Für eine Vertiefung dieser Sprachkenntnisse sorgte eine dreimonatige Fahrradtour durch Spanien unmittelbar nach dem Studium. In den frühen 1990er Jahren vor der massenhaften Verbreitung digitaler Medien musste ich einfach die Leute ansprechen, um Auskünfte zu bekommen. Umgekehrt war das Interesse an dem jungen Mann mit schwer bepacktem Fahrrad in jedem Dorf groß. Dank meiner Sprachkenntnisse war das Eis meist schnell gebrochen, und ich bekam, was ich wollte.
Aufgrund solcher und vieler ähnlicher Erfahrungen bin ich auch in Zeiten maschineller Übersetzungen davon überzeugt, dass Sprachmittlung etwas zutiefst Menschliches ist und nicht allein Künstlicher Intelligenz überlassen werden sollte. Meine Hoffnung ist, diese meine Leidenschaft für meinen Fachbereich auch im Nachhilfeunterricht an die junge Generation weitergeben zu können.